Samstag, 7. Mai 2011

Hallo Sonne, bula Fiji

Die Kälte von Neuseeland wurde uns beim ersten Schritt aus dem Flugzeug in Fiji ausgetrieben: Gute 30 Grad im Schatten! That’s what we’re looking for J 1 Nacht im einigermaßen komfortablen Hostel und schon gings mitsamt unserm Gepäck zum Hafen Denarau, um eine günstige Fähre auf eine der zahlreichen Inseln rund um die Hauptinsel zu erwischen. Doch denkste Puppe! Hier hat ein Fährenunternehmen das Monopol für die Yasawas, die Inselgruppe, zu der wir wollten. Und die einzige Fähre des Tages fuhr um 8.30 Uhr morgens. Nach ungelogen 4 Stunden im Reisebüro am Hafen mussten wir einsehen, dass es keine anderen Möglichkeiten als die uns offerierten gibt und wir eins der Angebote buchen müssen, wenn wir Nadi zumindest am nächsten Tag hinter uns lassen wollten. Gesagt getan. Früh am nächsten Morgen kam ein Bus, um uns zum Hafen und zur Fähre zu bringen. Einsame Insel, wir kommen! Aber nein. Nach 1 ½ Stunden Rumsitzen auf dem Schiff (mittlerweile war es 10 Uhr, wir sollten um halb 9 losfahren) wurde uns mitgeteilt, dass es einen Motorschaden gibt und wir auf ein anderes Boot um 12 Uhr -Fijizeit- warten müssten. Was Fijizeit bedeutet, wurde klar, als das Schiff um 1 immernoch nicht in Sichtweite war und auch von den Fährenmitarbeitern keiner was wusste. Die Fijianer lassens langsam angehen J Irgendwann kam dann doch ein Schiff und los gings. Die Fahrt zu Naviti Island dauerte um die 3 Stunden und als wir endlich ankamen, regnete es in Strömen. Nachdem wir den Vormittag in der Hitze des Hafens verbracht hatten und vollkommen durchgenässt auf der Insel ankamen, sehnten wir uns nach etwas zu futtern und einer heißen Dusche. Ersteres wurde uns durch eine köstliche Mahlzeit erfüllt, Wunsch 2 konnten wir uns für die nächsten paar Tage in die Haare schmieren: Kein heißes Wasser auf den Inseln. Und generell war das „Badezimmer“ etwas gewöhnungsbedürftig, bestehend aus einer Tür in der Hütte, die nach draußen ins Gestrüpp führte und nach einigem Suchen den Blick auf einen Wasserhahn freigab. Aber immerhin fließend Wasser und zudem noch Licht zwischen 18 und 22 Uhr in der Hütte :)

Die nun folgenden 3 Tage im White Sandy Beach Resort auf Naviti Island sind in Worten kaum zu beschreiben - es war einfach wunderbar!

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