Freitag, 6. Mai 2011

Neuseeland Teil 2

Nach einem Frühstück im nächsten Dorf, fuhren wir dann ziemlich schnurstracks Richtung Auckland, da wir das Auto ja schon am nächsten Tag um 12 Uhr abgeben mussten (ein kleiner Umweg ins Outback Neuseelands, wo uns die Einheimischen in ihren geländefesten Jeeps erstmal ausgelacht haben), aber irgendwann haben wir den richtigen Weg doch noch gefunden und waren am Abend in einem Dorf ein paar hundert Kilometer vor Auckland. In unseren netten Unterkunft haben wir dann noch 2 Deutsche kennengelernt, die den gleichen Trip wie wir gemacht haben und uns versicherten, dass es in Kaitaia noch 1 anderes sehr schnuckeliges, sauberes Hostel gäbe, wo sie in der vorherigen Nacht untergekommen seien…Nun ja, wie dem auch sei, am nächsten Tag konnten wir pünktlich das Auto ohne Kratzer abgeben (was übrigens bei diesen Straßenverhältnissen nicht selbstverständlich ist: Erstens sind überall Baustellen auf der Strecke und Schilder mit „Vorsicht Betonspritzer, Auto heute waschen“, zweitens führen die Straßen nicht gradeaus, sondern umführen alles, was auch nur im Entferntesten wie Natur aussieht und demnach kann man drittens die ganze Zeit nur 40 – 70 km/h fahren).
Nachdem wir nun also den Teil nördlich von Auckland erkundet hatten, zog es uns in den Süden. Leider war aber aufgrund der Osterfeiertage weder ein günstiges Re-Locate-Angebot (man fährt die Autos für verschiedene Mietfirmen von A, wo sie zuviele Autos haben, nach B, wo sie die Autos benötigen) noch ein Mietwagen zu bekommen und wir hatten Superglück, noch die letzten 2 Plätze in einem Bus Richtung Wellington am Ostermontag zu ergattern. Nach einer gut 12 stündigen Fahrt kamen wir dann endlich abends in Wellington an und bezogen hungrig und müde ein Hostel (auch Rumsitzen und Nichtstun schlaucht :)). Doch obwohl sowohl Ostermontag als auch Anzac-Day (Australian-New Zealand-Feiertag) war, hatte nur noch Mäcces offen…Nagut. Am nächsten Morgen sind wir dann zum Te Papa gegangen, ein großes Museum zur Geschichte und allem möglichen Kram über Neuseeland. Sehr interessant und Eintritt frei ;) Was anderes konnte man auch kaum machen, denn es war im Gegensatz zu Auckland unfassbar windig und auch ein paar Grad kälter. Außerdem hats quasi durchgeregnet. Das war auch der Grund, warum wir uns nach 3 Tagen entschlossen haben, wieder Richtung Auckland zu fahren und den nächsten Flug nach Fiji zu nehmen. Das Wetter war einfach zu schlecht und unsere Kleidung zu dünn, um das Land vernünftig erkunden zu können…Schade…

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