Sonntag, 23. Januar 2011

Daily life in Australia

Hallihallo!

Die Rückfahrt von Melbourne nach Sydney haben wir unbeschadet in 2 Tagen hinter uns gebracht. Am ersten Tag haben wir einen Zwischenstopp auf Philip Island gemacht, einer Miniinsel, die ziemlich berühmt für ihre Koalas und Pinguine usw. ist. Leider ist Pinguinguckzeit entweder im Morgengrauen oder abends, sodass wir um 12 Uhr mittags wenig zu sehen bekamen und nur einen kurzen Strandchillabstecher einlegten und schnell weiter fuhren. Die Nacht haben wir wieder im wunderschönen Lakes Entrance verbracht und kurz bevor wir dort ankamen, haben wir doch tatsächlich endlich Känguruhs gesehen! Bestimmt hundert Tiere auf einer Wiese am Grasen und Rumhopsen :D Philipp nahm mir dann allerdings recht schnell die Wunschvorstellung, das seien Wildkänguruhs und erklärte, die würden wohl gezüchtet, denn Kängurufleisch wird hier gegessen (was wir übrigens morgen anlässlich Philipps Geburtstag machen werden, aber dazu später mehr)! Gefühlte 1000 Fotos haben wir trotzdem gemacht, immerhin endlich mal was anderes als Koalas. Die Nacht war recht unspektakulär und am Morgen sind wir auch ziemlich zügig aufgebrochen, denn wir hatten immerhin noch gute 600 km und den Besuch von Canberra vor uns. Und dann, zwischen Lakes Entrance und Canberra irgendwo in der Einöde, ja fast schon Outback, sahen wir es dann: Ein Wildkänguru! Es stand am Straßenrand und hat in aller Seelenruhe Gras gefuttert! Juchheissa! Endlich! Beschwingt ging es weiter nach Canberra! Dort haben wir die üblichen Dinge im Schnelldurchlauf angeschaut, unter anderem natürlich das House of Parliament etc. Endlich abends in Sydney angekommen, sind wir nur noch müde ins Hostelbettchen geplumpst.

Am nächsten Tag ging es weiter nach Avalon Beach, wo wir die nächsten Wochen verbringen werden, um zu arbeiten und Geld zu verdienen. Mittlerweile haben wir hier ein Doppelzimmer im Hostel, was um einiges angenehmer ist als ein 4er-Zimmer, in dem 2 der 4 Bewohner jeden Morgen um 6 aufstehen müssen und damit so ihre Probleme haben, sodass der Wecker mehr als einmal klingelt. Malte hat schon mehrere Gelegenheitsjobs angenommen (Baustelle, Gartenarbeiten), die durchs Hostel vermittelt wurden und hofft, ab morgen bei seinem Chef von vor 4 Jahren anfangen zu können. Ich arbeite vormittags in einem Sandwichshop und abends in einem indischen Restaurant, habe also auch schon ein bisschen Geld verdienen können, denn das geht hier echt weg wie warme Semmeln, auch wenn man nur Hostelzimmer und Lebensmittel bezahlt.

Morgen werden wir anlässlich Philipps Geburtstag, der vor 4 Tagen hergekommen ist, um auch noch ein bisschen zu arbeiten, bevor er nach Neuseeland fliegt, ein selbst erlegtes Känguru verspeisen! Ich werde berichten, ob es sich lohnt!

Durch das Arbeiten hat sich mittlerweile sogar eine Art Alltag eingeschlichen, sodass es eher wenig Spektakuläres zu berichten gibt.

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